Olivenöl: worauf sollte man achten

Die gesundheitlichen Vorzüge von Olivenöl sind hinreichend bekannt. Weniger bekannt ist jedoch, worauf man beim Kauf achten sollte.

Zunächst sollte man darauf achten, immer das Öl der neuesten Ernte zu nehmen. Die Angabe des Produktionstermins ist viel wichtiger als das Mindesthaltbarkeitsdatum. Denn Olivenöle sind in der Regel nie länger als 18 bis 24 Monate haltbar.

Man muss nicht immer Bio-Olivenöl kaufen. Wenn man direkt beim Erzeuger bestellt, dann entsprechen häufig die guten Qualitäten ohne Bio-Label auch dem Bio-Standard.

Doch selbst bei teuren Ölen kann der Verbraucher auf die Nase fallen und schlechte Qualität erhalten. Auch kann es vorkommen, dass das gleiche Olivenöl vom selben Erzeuger Geschmacksunterschiede aufweist.

Hinsichtlich des Geschmacks werden die hier verkauften Olivenöle dem deutschen Geschmack angepasst und schmecken daher deutlich weniger intensiv. Die großen Marken versuchen außerdem einen möglichst gleichbleibenden Geschmack zu gewährleisten.

Am sichersten ist man als Verbraucher, wenn man ein sehr gutes Olivenöl direkt vom Erzeuger kauft, was heute über das Internet problemlos möglich ist.

Welche Angaben sollten auf dem Etikett vorhanden sein:

– Olivensorte

– Erntejahr

– Abfülldatum

– Hersteller

Sobald eine Flasche geöffnet wird, sollte sie im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dort, kühl und dunkel gelagert, hält sich der Geschmack mit rund sechs Wochen doppelt so lang, im Vergleich zur Lagerung bei Zimmertemperatur und im Hellen.

Noch besser sind die Bag-in-Box-Verpackungen. Das Öl befindet sich in einem Beutel in einem Karton. Bei der Entnahme zieht sich der Beutel zusammen, wodurch das Öl nicht mit Sauerstoff in Kontakt kommt. Das Öl kann folglich nicht oxidieren, was zu einem Qualitätsverlust führen würde.

Zum Preis: Für sehr gutes Olivenöl muss man in der Regel mehr als 10 € für 500 ml bezahlen.

Einen sehenswerten Beitrag, wie beim Olivenöl gepanscht und betrogen wird sehen Sie hier.